Brauprozess

Laut deutschem Reinheitsgebot von 1516 wird Bier ausschließlich aus den Rohstoffen Hopfen, Malz und Wasser gebraut. In der "Schroterei" wird das Malz, welches zuvor in der Mälzerei aus Gerste hergestellt wurde, mit einer Schrotmühle grob zerkleinert.

In der Sudpfanne werden dann Wasser und Malzschrot vermischt, Malz wird ausgewaschen und dabei wird die Malzstärke in Malzzucker gewandelt. Nach Filtern im Läuterbottich wird die gewonnene blanke Würze mit Hopfen gekocht und bis zum Erreichen der gewünschten Konzentration (Stammwürze) eingedampft. Dieser erste Schritt der Bierherstellung im Sudhaus ist nach zirka acht Stunden abgeschlossen.

Lagertanks Im Gärkeller wird die heiße Würze gekühlt und belüftet. Der nun folgende Gärprozess ist nach sieben Tagen beendet. Während der Gärung wird Zucker in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt. Das Ergebnis ist das sogenannte Jungbier.

Lagertanks In Lagertanks reift das "Jungbier" etwa 4 Wochen bei Temperaturen um O°C geschmacklich und farblich voll aus. Die Kohlensäure wird im Bier gebunden, so dass das Gebraute uns dann im Glas seine ganze prickelnde Kraft gibt, die wir so dringend benötigen. In diesem Sinne: Hopfen und Malz - Gott erhalts! PROST!

 

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